By Ime Archibong, Vice President, Product Partnerships

Community-Leader spielen eine entscheidende Rolle dabei, Menschen näher zusammenzubringen. Sie nutzen Facebook, um sich mit Menschen in den unterschiedlichsten Gruppen und zu diversen Themen zu verbinden. Viele von ihnen kommen immer wieder auf uns zu und wünschen sich zusätzliche Unterstützung, bessere Funktionen und Zugang zu Ressourcen, um noch mehr Wirkung mit ihren Initiativen zu erzielen.

Das war für uns der Grund, das Facebook-Community-Leadership-Programm (FCLP) zu entwickeln und damit diejenigen zu unterstützen, die Gemeinschaften auf der ganzen Welt aufbauen. Heute geben wir mehr als hundert Menschen aus aller Welt bekannt, die für das Programm “Residency and Fellowship” ausgewählt wurden.

Auch drei deutsche Communities dabei
Seit der Bekanntgabe des Programms im Februar haben wir weltweit mehr als 6.000 Bewerbungen erhalten. Ein Komitee aus Facebook-Mitarbeitern und externen Community-Experten prüfte jede Bewerbung, um Community-Leader mit einer starken, klaren und engagierten Vision für den Aufbau einer sinnvollen Gemeinschaft zu identifizieren. Wir freuen uns, dass unter den Teilnehmern der Stipendienprogramme auch drei Communities aus Deutschland dabei sind:

  • Wir sind Echte Mamas – unsere Fragen und Antworten!: Sara Urbainczyk, Marion Scheithauer und Miriam Wiederer aus Hamburg bauten ein Support-Netzwerk für Mütter auf, wo sich mittlerweile mehr als 60.000 Mütter gegenseitig unterstützen, austauschen und kennenlernen.
  • Die Papa-Gruppe: Uwe Karsten aus Friedrichshafen gründete seine Gruppe, die inzwischen über 23.000 Mitglieder hat, als eine Gemeinschaft von Vätern für Väter, um sich dort zu unterstützen, auszutauschen und vor allem zusammenzuhalten.
  • Habibi.Works: Miriam Hapig aus Niederhof gründete in Griechenland Habibi.Works, eine offene Werkstatt für unterschiedliche Zwecke, um eine nachhaltige Unterstützung für geflüchtete Menschen und die lokale Bevölkerung anbieten zu können.

Das Stipendienprogramm wird mehr als hundert Community-Leader aufnehmen, die jeweils bis zu 50.000 US-Dollar* für ihre Initiative erhalten. Diese bestehen aus Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, die das Ziel vereint, ihren Gemeinschaften zu helfen.

Community-Leader in Residence
Fünf Teilnehmer wurden zudem als Community-Leader “in Residence” ausgewählt, die jeweils mit bis zu 1.000.000* Dollar für die Finanzierung ihrer Community-Initiative ausgezeichnet werden. Der endgültige Betrag wird auf Grundlage des Budgetvorschlags festgelegt, den jeder Teilnehmer im Rahmen seiner Programmschulung erstellen wird.

  • Adhunika Prakash baute eine Gemeinschaft von mehr als 75.000 Frauen in Indien auf, die sich mit Beratern, Experten und anderen zusammenschließen, um Unterstützung beim Stillen zu finden. Ihre Vision ist es, mit Krankenhäusern in Indien zusammenzuarbeiten, um frisch gewordenen Müttern zu helfen.
  • Christian Delachet gründete Wanted, das nun lokale Nachbarschaftsgruppen in ganz Frankreich gegründet hat, die sich jede Woche persönlich treffen, um gute Taten für Bedürftige zu vollbringen. Da er die Notwendigkeit einer starken lokalen Gemeinschaft erkennt, plant er Orte zu schaffen, an denen sich die Mitglieder der Gemeinschaften miteinander verbinden können.
  • Latasha Morrison will die nächste Generation befähigen, um Rassismus in den USA weiter zu bekämpfen. Ihre Online-Community ermutigt Menschen, sich im wirklichen Leben zu treffen, und sie hofft, diese Verbindungen durch ihr Programm zu stärken.
  • Noah Nasiali hat in weniger als einem Jahr über eine Facebook-Gruppe mehr als 100.000 Bauern in ganz Afrika zusammengeführt. Die Landwirtschaft ist eine der wichtigsten Industrien Afrikas, und die Gemeinschaft von Noah hilft den Landwirten, wichtige Informationen zu erhalten und sich auszutauschen.
  • Paula Pfeifer aus Brasilien überwindet die Barriere des Hörverlustes, indem sie eine Gemeinschaft von Menschen schafft, die ihre Erfahrungen teilen. Sie bringt Menschen zusammen, um ihnen zu helfen, darüber nachzudenken, wie sie trotz dieser unsichtbaren Behinderung ihr volles Potenzial ausschöpfen können.

Wir freuen uns sehr auf die Arbeit mit den ausgewählten Community-Leadern. Wir sind überzeugt davon, dass sie im nächsten Jahr Großartiges leisten werden und sind sehr gespannt auf die weitere Entwicklung ihrer Communities.