Die Menschen auf Facebook haben uns gesagt, dass sie Beiträge als störend empfinden, die dazu aufrufen, mit diesen Inhalten zu interagieren. Ein Beispiel: „Klicke ‚Gefällt mir‘, wenn Du Widder bist!“ Diese Taktik, bekannt als „Engagement-Baiting“, zielt darauf ab, unsere News Feed Algorithmen auszunutzen, um damit die eigene Reichweite zu erhöhen. Um dem entgegenzuwirken, stufen wir einzelne Beiträge von Personen und Seiten, dies dieses Engagement-Baiting betreiben, deutlich herab.

Im Sinne eines authentischeren Austauschs haben Facebook-Teams Hunderttausende Beiträge überprüft und kategorisiert, um Daten für ein maschinelles Lernmodell zu sammeln, das verschiedene Arten von „Ködern“ erkennen kann. Beiträge, die diese Taktik verwenden, werden im News Feed weniger angezeigt. Darüber hinaus haben wir strenge Mechanismen zur Abwertung für Seiten, die systematisches und wiederholtes Engagement-Baiting betreiben. Wir stufen diese Seiten rigoros herab. Und auch in Zukunft werden wir neue Wege finden, Engagement-Bait effektiv und umfassend zu bekämpfen.

Beiträge, die Menschen um Hilfe, Rat oder Empfehlungen bitten, wie z.B. die Verbreitung einer Vermisstenanzeige, das Sammeln von Spenden für einen guten Zweck oder die Bitte um Reisetipps, werden durch dieses Update nicht beeinträchtigt.

Wir stufen unter anderem Beiträge herab, die gegen einen unserer wichtigsten News Feed Prinzipien verstoßen: Authentizität. Ähnlich wie bei unseren anderen Maßnahmen, gegen Clickbait-Schlagzeilen oder Links zu minderwertigen Webseiten, werden wir die Verbreitung von Inhalten wie Spam, Sensationsmache oder irreführende Beiträge reduzieren, um authentischen Gesprächen mehr Raum auf Facebook zu geben.

Wie wird sich das auf Seiten auswirken?
Seitenbetreiber die in ihren Beiträgen Engagement-Bait-Taktiken einsetzen, müssen mit einer verringerten Reichweite solcher Beiträge rechnen. Seiten-Admins sollten sich weiterhin darauf konzentrieren, relevante Geschichten mit Substanz zu veröffentlichen, bei denen keine Ködertaktiken zum Einsatz kommen. In unseren Publisher Guidelines finden Interessierte mehr darüber, was wir als Engagement-Bait definieren und wie das Teilen solcher Inhalte vermieden werden kann.