Heute arbeiten wir mit Google zusammen, um unseren ersten gemeinsamen EU Child Safety Summit auszurichten. In den nächsten zwei Tagen werden wir über 100 NGOs, Entscheidungsträger und Sicherheitsexperten aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika in Dublin zusammenbringen.

Bei Facebook haben wir Strategien, Tools und Bildungsprogramme entwickelt, um dabei zu helfen, Menschen zu schützen, wenn sie sich mit ihren Freunden und Familien austauschen. Wir wissen jedoch, dass es nur möglich ist, Menschen dabei zu helfen, im Internet sicher zu bleiben, wenn wir alle zusammenarbeiten – Jugendliche, Eltern, Pädagogen, Experten, die Industrie und Regierungen. Feedback von Sicherheitsexperten aus aller Welt zu erhalten, ist ein wichtiger Bestandteil, um Facebook weiterhin zu einer sicheren Gemeinschaft für alle zu machen.

Wir hoffen, dass der EU Child Safety Summit es Menschen ermöglichen wird, ihre Erkenntnisse und Erfahrungen mit der breiten Öffentlichkeit zu teilen, damit wir alle gemeinsam an neuen Programmen und Innovationen arbeiten können. Als ein Technologieunternehmen sind wir immer daran interessiert, zu verstehen, wie Technologie verständnisvolle und zivilisierte Onlinebeziehungen fördern kann.

Bei Facebook sind wir stolz darauf, die Möglichkeit zu haben, mit verschiedenen Experten und Partnern zusammenzuarbeiten. Sie helfen und beraten uns, die Entwicklung unserer Tools und Ressourcen in die richtige Richtung zu steuern. Einige unserer jüngsten Partnerschaften, über die wir auch während des EU Child Safety Summit diskutieren wollen, sind:

  • Vermisste Personen: In Großbritannien und in den Niederlanden haben wir letztes Jahr „Amber Alerts“ gestartet. In Zusammenarbeit mit der Organisation „Missing People“ haben wir in Großbritannien sogenannte Child Rescue Alerts eingeführt, um die Möglichkeiten, die Facebook bietet, zu nutzen, um die Informationen zu bekannten Fällen vermisster Kinder zu sammeln. Dies erfolgte nach einem erfolgreichen Start im Juni 2015 in den Niederlanden in der Zusammenarbeit mit dem niederländischen National Bureau für vermisste Personen.
  • Prävention von Mobbing in Schulen: Wir wissen, dass die durch Jugendliche angetriebenen Peer-to-Peer-Aktivitäten für die Prävention von Mobbing sehr effektiv sind, um Mobbing in Schulen zu bekämpfen. In den vergangenen fünf Jahren haben wir den Diana Award unterstützt, der junge Menschen zu Anti-Mobbing-Botschafter ausbildet. Dabei wurden allein im Jahr 2015 2.000 Menschen trainiert. In Zusammenarbeit mit dem Yale Centre for Emotional Intelligence haben wir auch unser Bullying Prevention Hub gestartet, welches Informationen für junge Menschen, Eltern und Pädagogen zur Verfügung stellt. Dieses Hub wird von vielen Organisationen europaweit unterstützt: e-Enfance in Frankreich, The Diana Award in Großbritannien, Spunout.ie in Irland, Klicksafe.de in Deutschland und Fundacji Dzieci Niczyje in Polen. Mehr zu unserem Partner Klicksafe.de, einer EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz, unter http://www.klicksafe.de/
  • Suizidprävention: Im Februar dieses Jahres haben wir gemeinsam mit der Telefonseelsorge unser neues Instrument zur Suizidprävention in Großbritannien gestartet. Dieses bietet Betroffenen sowie deren Freunden und Familien, die mit der Situation zu kämpfen haben, Unterstützung und Hilfsmittel an. Wir wissen, dass Technologie einen wichtigen Teil dazu beiträgt, die Menschen in solch kritischen Momenten mit ihren Angehörigen zu vernetzen. Wir werden weiterhin mit Experten auf diesem Gebiet zusammenarbeiten, um unsere Instrumente zu verbessern. Wir wissen auch, dass junge Menschen ihre Freunde unterstützen möchten, wenn sie sehen, dass diese online Verzweiflung zeigen. In Deutschland arbeiten wir mit „Nummer gegen Kummer“ zusammen, deren Kontakte man auf den Hilfeseiten von Facebook als Ansprechpartner bei Problemen finden kann. Zusammen mit „Nummer gegen Kummer“ haben wir auf das wichtige Thema der Suizidprävention hingewiesen und über die Hintergründe und Handlungsmöglichkeiten bei Betroffenheit informiert. Dazu haben wir den dreiseitigen Online-Leitfaden „Hilf Freunden in Not“ (Original: ´Help a Friend in Need´) mit Informationen und Hinweisen zum Umgang mit suizidgefährdeten Personen erstellt. Zudem kooperieren wir in Europa auch mit anderen NGOs: „Telefon Azzurro“ in Italien, und „Linka Bezpeci“ in Tschechien, um nur einige zu nennen.
  • Verantwortungsvolles Teilen: Im vergangenen Jahr haben wir das “Think Before You Share” („Erst Denken, dann Teilen“) Feature gestartet, welches jungen Menschen helfen soll, zu verstehen, wie man Inhalte verantwortungsvoll teilt und online anderen gegenüber respektvoll ist. Wir haben dies in über 14 Ländern in Europa und Afrika und in über 20 Ländern weltweit gestartet. In Deutschland haben wir dafür zusammen mit der „Stiftung für Digitale Chancen“ einen dreiseitigen Leitfaden mit Tipps für Jugendliche entwickelt. In den Niederlanden haben wir eine erfolgreiche Partnerschaft mit „MijnKindOnline“ und „Veilig Internetten“, in Spanien mit „Grupo de Sociologia de la Infancia y la Adolescencia (GSIA)“ und in England mit „Childnet“ angestoßen.

Darüber hinaus werden die Teilnehmer des gemeinsamen EU Child Safety Summit mehr über unsere neuesten Sicherheits-Features erfahren, die ganz spezifisch für die Bedürfnisse einzelner Länder entwickelt wurden, aus denen wir erfahren haben, dass Frauen über eine Nachahmung ihrer Online-Identität oder darüber, dass andere ihre Fotos sehen können, besorgt waren:

Profile pretending to be you

  • Impersonation Alert: Kürzlich haben wir ein Feature in der EU gestartet, welches Nutzer automatisch darüber informiert, wenn ein anderer Nutzer versucht, ein Konto zu imitieren, indem er Namen und Foto der jeweiligen Person verwendet.Wenn Facebook erkennt, dass ein anderer Nutzer versucht jemanden zu imitieren, sendet es automatisch einen Alarm, der über dieses imitierte Profil benachrichtigt. Der Nutzer wird dann aufgefordert, zu identifizieren, ob dieses Profil versucht ihn zu imitieren, ob es persönliche Angaben verwendet oder ob das Profil jemand anderem gehört, der ihn nicht imitiert.Obwohl der Benachrichtigungsprozess automatisiert ist, werden alle Profile, die als Imitation gekennzeichnet wurden, manuell vom Facebook Team überprüft. Wir haben diese Funktion seit November letzten Jahres getestet und seit einigen Tagen ist sie nun vollständig auf der ganzen Welt gestartet.Die Identitätsimitation ist nicht unbedingt ein weit verbreitetes Problem auf Facebook. Trotz der langjährigen Richtlinien, die dies verbieten, bleibt es aber eine Quelle der Belästigung auf unserer Plattform. (Wir bitten Nutzer, ihre authentischen Namen zu verwenden).Dies ist Teil unserer laufenden Arbeit, um Frauen auf der ganzen Welt zu helfen, sich auf Facebook sicherer zu fühlen.
  • Foto Check-up: Diese neue Foto-Funktion ähnelt Facebooks Privacy-Einstellungen. Sie hilft Nutzern, ihre Privacy-Einstellungen zu überprüfen und zu verstehen, wer ihre Fotos sehen kann.

Wir hoffen, dass diese Konferenz, unsere Tools und unsere Partnerschaften dazu beitragen, dass das Internet ein sicherer Platz für alle Menschen ist und an dem jeder teilnehmen kann.